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Ich werde unter dieser Seite zusätzlich interessante Informationen rund um´s Thema Trinkwasser anbieten, wenn es sich aktuell besonders "heiße" oder interessante Themen ergeben.

Am 3. Januar 2018 ist die novellierte Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Damit verbessert sich der Gesundheitsschutz weiter. Wichtige Punkte waren die weiterentwicklung der Regelungen zur Untersuchungs- und Meldepflicht von Legionellen in Hausinstallationen und die Umsetzung der Euratom-Richtlinie zur untersuchung von Radioaktivität. Weiterhin wurden erste Schritte eingeführt hin zu einer risikobasierten Untersuchung von Trinkwasser.

Auf Empfehlung der WHO und der Verbraucherschützer wurden bereits 2011 ein Grenzwert für Uran von 10 µg/l eingeführt worden. Weiterhin besteht nun die Pflicht der Untersuchung von großen Trinkwassererwärmungsanlagen auf Legionellen. Es ist ein Maßnahmewert von 100 KBE/100 ml für Legionellen eingeführt worden.

Gegenwärtig wird auf allen Ebenen und Gebieten der Klimawandel und seine Auswirkungen diskutiert. Die Wasserversorgung widmet sich auch verstärkt diesem Thema. Es geht dabei darum, die konkreten Auswirkungen möglichst auf Einzugsgebietsebene zu ermitteln und die entsprechenden Anpassungsstrategien zu entwickeln, die den Bedingungen in den Einzugsgebieten gerecht werden. Neben Fragen des Wasserhaushaltes sind auch Fragen der Gewässergüte und des Überflutungsschutzes für Siedlungen von großer Bedeutung. (Sicherheit bei der Ebleitung von Schmutz- und Regenwasser)

In den Jahren 2006 - 2009 befasste ich mich in meiner Freizeit mit einem humanitären Projekt in der Türkei. Hierbei ging es um die Ertüchtigung der Wasserversorgung für ein kleines Dorf im Distrikt Denizli im Gölgeli Gebirge. Mehr dazu können Sie hier erfahren unter Ovacik Köyü

Bei Beeinflussungen der Trinkwasserqualität beim Kunden stellt sich immer mehr heraus, dass diese durch unsachgemäße Arbeiten an der Hausinstallation, falsche Materialien oder schlechte Wartung verursacht werden. Die Ursachen liegen immer weniger beim Wasserversorger. Auch nehmen Korrosionserscheinungen zu, was daran liegt, dass die Materialien nicht der Wasserbeschaffenheit entsprechend ausgesucht wurden und Mängel bei der Ausführung der Installation vorliegen. Aber auch der Hauseigentümer hat eine besondere Verantwortung für die Sicherung der Trinkwasserqualität im Haus.

Das Auftreten von Legionellen - die Problematik geistert in regelmäßigen Abständen durch die Presse - ist ausschließlich auf die unsachgemäe Erwärmung von Wasser zurückzuführen. Eigentlich treten sie in Warmwasseranlagen auf, die nicht die vorgeschriebenen Temperaturen von 55 - 60°C aufweisen. Die Temperatur im Warmwassersystem aus Energiespargründen auf vielleicht 40°C einzustellen, kann mit einer "schönen" Legionellose enden. Dies ist eine Infektionskrankheit mit Lungenentzündung, mit der nicht zu spaßen ist!! Es sind aber auch schon vermehrt Legionellen in Kaltwassersystemen gefunden worden. Dies ist auf ungünstige Installationsverhältnisse zurückzuführen - nämlich dann, wenn Kaltwasserleitungen neben Warmwasserleitungen verlegt werden, durch stark erwärmte Räume (z.B. durch Wärmetauscher der Fernwärme) führen oder anderweitig zu warm werden.

Weiterhin nehmen Fragen zu Enthärtungsanlagen beim Kunden zu. Erst gibt es vollmundige Versprechen der Anbieter, aber irgendwann kommt die Ernüchterung. Bei dem Einen schmeckt das Wasser salzig und beim nächsten gibt es Probleme mit der Aufkeimung des Wassers mit Umweltkeimen. Bei den Enthärtungsanlagen wird Calcium gegen Natrium ausgetauscht. Dabei kann es zur Überschreitung des Grenzwertes von Natrium von 200 mg/L kommen, da bei der Erniedrigung der Härte um 1°dH 8,2 mg Natrium zugeführt werden.

 
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