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Ich werde unter dieser Seite zusätzlich interessante Informationen rund um´s Thema Trinkwasser anbieten, wenn es sich aktuell besonders "heiße" oder interessante Themen ergeben.

Am 1. November 2011 ist die novellierte Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Damit verbessert sich der Gesundheitsschutz weiter.
Auf Empfehlung der WHO und deer Verbraucherschützer ist ein Grenzwert für Uran von 10 µg/l eingeführt worden. Weiterhin besteht nun die Pflicht der Untersuchung von großen Trinkwassererwärmungsanlagen auf Legionellen. Es ist ein Maßnahmewert von 100 KBE/100 ml für Legionellen eingeführt worden.

Gegenwärtig wird auf allen Ebenren und Gebieten der Klimawandel und seine Auswirkungen diskutiert. Die Wasserversorgung widmet sich auch verstärkt diesem Thema. Es geht dabei darum, die konkreten Auswirkungen möglichst auf Einzugsgebietsebene zu ermitteln und die entsprechenden Anpassungsstrategien zu entwickeln, die den Bedingungen in den Einzugsgebieten gerecht werden. Neben Fragen des Wasserhaushaltes sind auch Fragen der Gewässergüte und des Überflutungsschutzes für Siedlungen von großer Bedeutung. (Sicherheit bei der Ebleitung von Schmutz- und Regenwasser)

Ab 5. Mai 2007  gibt es neue Härtegrade für Trinkwasser. Es wurde das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz auf der Basis Europäischer Vorgaben novelliert. Es gibt jetzt nur noch 3 statt bisher 4 Härtegrade. Die Härte wird nun in Europa einheitlich in mmol/l Calciumcarbonat angegeben. Die bisher übliche Einheit °dH (Grad Deutscher Härte) gibt es nun eigentlich nicht mehr.  Sie ist aber gebräuchlich und wird wohl noch weiter verwendet werden. Weitere Infos zu den Härtebereichen und zur Wasserhärte finden Sie unter Härte .

In den jahren 2006 - 2009 befasste ich mich in meiner Freizeit mit einem humanitären Projekt in der Türkei. Hierbei ging es um die Ertüchtigung der Wasserversorgung für ein kleines Dorf im Distrikt Denizli im Gölgeli Gebirge. Mehr dazu können Sie hier erfahren unter Ovacik Köyü

Im Rahmen von Kundengesprächen und Anfragen über diese Homepage wird immer wieder die Frage gestellt, ob man Trinkwasser auch trinken kann oder ob Mineralwasser doch besser ist. Grundsätzlich gilt, dass Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung immer getrunken werden kann und sich keine schädlichen Inhaltsstoffe im Trinkwasser befinden. Darüber wird auch durch die örtlich zuständigen Gesundheitsämter, die Gesundheitsbehörden der Länder und die EU gewacht. Sollte es da Abweichungen von der Trinkwasserverordnung geben, würde spätestens die EU sehr bald tätig werden. Es müssen nämlich alle Analysen nach TrinkwV über bestimmte Berichtsketten gemeldet werden.

Bei Mineralwasser sind diese Meldeketten nicht vorhanden. Man sollte sich auch mal genau die Analysen auf den Etiketten ansehen und mit denen der örtlichen Wasserversorger vergleichen, die inzwischen fast überall im Internet zu finden sind oder auf Anfrage bereit gestellt werden. Viele Mineralwässer weisen dabei Mineralghalte auf, wie sie im Trinkwasser nicht zugelassen sind. Auf gut Deutsch - diese Mineralwässer sind nicht für den dauerhaften Genuss geeignet.
Auch ist Leitungswasser deutlich billiger als Mineralwasser - 1 Liter Trinkwasser kostet in der Regel zwischen 1,30 € bis 2 € pro m³ - das sind 1000 Liter. Ein Liter Mineralwasser dagegen ca. 0,70 € bis 1 €. Selbst wenn man noch Abwasser dazurechnet, ist es immer noch um ein vielfaches günstiger und die Schlepperei entfällt auch!

Bei Beeinflussungen der Trinkwasserqualität beim Kunden stellt sich immer mehr heraus, dass diese durch unsachgemäße Arbeiten an der Hausinstallation, falsche Materialien oder schlechte Wartung verursacht werden. Die Ursachen liegen immer weniger beim Wasserversorger. Auch nehmen Korrosionserscheinungen zu, was daran liegt, dass die Materialien nicht der Wasserbeschaffenheit entsprechend ausgesucht wurden und Mängel bei der Ausführung der Installation vorliegen. Aber auch der Hauseigentümer hat eine besondere Verantwortung für die Sicherung der Trinkwasserqualität im Haus.

Das Auftreten von Legionellen - die Problematik geistert in regelmäßigen Absränden durch die Presse - ist ausschließlich auf die unsachgemäe Erwärmung von Wasserleitungen zurückzuführen. Eigentlich treten sie in Warmwasseranlagen auf, die nicht die vorgeschriebenen Temperaturen von 55 - 60°C aufweisen. Die Temperatur im Warmwassersystem aus Energiespargründen auf vielleicht 40°C einzustellen, kann mit einer "schönen" Legionellose enden. Dies ist eine Infektionskrankheit mit Lungenentzündung, mit der nicht zu spaßen ist!! Es sind aber auch schon vermehrt Legionellen in Kaltwassersystemen gefunden worden. Dies ist auf ungünstige Installationsverhältnisse zurückzuführen - nämlich dann wenn Kaltwasserleitungen neben Warmwasserleitungen verlget werden, durch stark erwärmte Räume (z.B. durch Wärmetauscher der Fernwärme) führen oder anderweitig zu warm werden.

 
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